Bomann KSW 344 Weinkühlschrank Test 2017

Bomann KSW 344 Weinkühlschrank

Bomann KSW 344 Weinkühlschrank
8

Design

7.6 /10

Kühlleistung

8.0 /10

Preis-Leistung

8.1 /10

Energieverbrauch

8.3 /10

Pro

  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Contra

  • nur 1 Kühlzone
  • recht laut
  • nur für Rotwein zu gebrauchen

Bomann KSW 344 Weinkühlschrank im Test

Maße: 48 x 42 x 52 cm

Gewicht: 18 Kg

Energieverbrauch: 131 Kilowattstunden pro Jahr

Der Bomann KSW Weinkühlschrank bietet im inneren Platz für bis zu 16 Flaschen. Er hat ein schickes aber dennoch recht dezentes Design. Durch die Große Frontglasscheibe kann man die Weinflaschen sehr gut einsehen. Leider bietet dieser Weinkühlschrank nicht die Möglichkeit zwei verschiedene Temperaturen für zwei verschiedene Zonen einzustellen. Dies ist aber auch nicht weiter schlimm, bei so einem kleinen Weinkühlschrank. Vor allem, wenn es ein recht billiges Einsteigermodell ist wie der Bomann KSW Weinkühlschrank.

Da er nicht sehr groß ist lässt sich wirklich überall Platz für diesen Winzling finden. Dennoch sollte man sich den Standort sehr genau aussuchen. Sobald man ihn nämlich anschaltet, fällt einem direkt auf, dass das Gerät nicht das Leiseste ist. Versucht man ein Weißwein herunterzukühlen oder ihn im allgemein zu einer etwas stärkeren Kühlleistung zu überreden, so läuft die Kühlung konstant und mit ihr herrscht ein ständiger Geräuschpegel. Zwar ist dieser Geräuschpegel nicht unerträglich laut, aber man will ihn doch nicht innerhalb des Hauses haben. So ist dieses Gerät eigentlich nur für den Keller oder die Garage geeignet.

Auch insgesamt mangelt es dem Gerät etwas die Kühlleistung. So kommt es häufiger vor, dass er nicht genau die eingestellte Temperatur zu halten und um 1 bis 2 Grad abweicht. Zum anderen schaffte es bei einer wärmeren Außentemperatur oft gar nicht wirklich zu kühlen.

Das Fazit ist, dass der Bomann KSW Weinkühlschrank höchstens für Rotwein zu gebrauchen ist. Dieses Gerät ist definitiv nicht für Weinexperten gedacht, sondern eher für Wein-Hobbyisten, die sich mit ihrem ersten Weinkühlschrank vertraut machen wollen und nicht zu viel Geld dafür ausgeben möchten. Für diese ist das Gerät, wenn auch nicht perfekt, ein geeigneter Einstieg in die Materie. Mit einer Energie Klasse von A  fällt  zum Glück auch die Stromrechnung nicht allzu hoch aus. Dennoch sollte man sich vor dem Kauf gut überlegen, ob man mit den Schattenseiten des Gerätes klar kommt.